Fotorealismus – ein faszinierender und gleichzeitig irritierender Stil der zeitgenössischen Kunst

Im 20. Jahrhundert entstand eine, vor allen Dingen in Deutschland ausgeprägte Ablehnung gegenüber dem abbildenden Realismus, die eine Reaktion auf die Kunst des Deutschen Reichs sowie des Sozialismus war. Wenig verwunderlich sind daher die Irritationen, die das Aufkommen eines neuen, regelrecht extremen Realismus in den 60er und 70er Jahren hervorrief. Der insbesondere von US-amerikanischen Künstlern entwickelte Kunststil beschäftigt sich kurioserweise mit der malerischen Umsetzung von Motiven, die den Autoren bereits als Fotografie vorliegen. Zielsetzung ist es dabei, die fotografische Vorlage so detailgetreu wie möglich mittels Malerei abzubilden um einen bis zur Täuschung gehenden Detailnaturalismus zu erreichen. Irritierend war hauptsächlich der scheinbare Verlust der künstlerischen Realitätsinterpretation, da häufig fälschlich angenommen wurde, der Künstler würde sich auf das bloße Kopieren eines Fotos beschränken. Wer sich eingehend mit den Werken und den Vertreteren des Fotorealismus beschäftigt, wird jedoch schnell erkennen, dass das Spektrum der Rezeption dieses Stils ähnlich vielschichtig und spannend ist, wie bei allen anderen Strömungen der bildenden Kunst.

 

Mehr Informationen zum Fotorealismus

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