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Was ist architektonische Kunst?

Die Architektur, zu Deutsch Baukunst, beschreibt die Kunst der Gebäude, welche über die grundlegende Funktion und Nützlichkeit des Bauwerkes hinausgreifen. Bei der Erklärung von Künsten wird die Kunst der Architektur meist ausgelassen, da es umstritten ist, inwieweit die Architektonik und die dazugehörigen Schaffenden, die Architekten, sich der Kunstszene anerkennen dürfen. Einige Künstler behaupten, nur Monumente seien künstlerische Werke und alles andere sei davon auszuschließen. Die Gegner dieser Aussage stützen sich auf die These, dass eine Region durch die Architektur beeinflusst wird und somit eine maßgebliche Rolle in der Kultur eines Landes spielt. So wird argumentiert, dass Wahrzeichen wie das deutsche Brandenburger Tor oder der französische Eiffelturm in Paris nicht als simple Bauten erfasst werden können, sich von dem klassischen Wohnbau abheben und in die Gattung der Kunst mit integriert werden müssen. Eine genaue Einigung auf die Frage, ab wann von einem architektonischen Kunstwerk gesprochen werden kann, blieb bisher aus.

Die Architektur als Motiv

Die Architekturmalerei ist eine Klasse der gegenständlichen Malerei und beschreibt die Abbildung baulicher Objekte. Bei dieser Gattung wird die reale Kunst der Architektur, bei der es sich sowohl um Außen- als auch um Innenarchitektur handeln kann, als Hauptaugenmerk abgebildet und steht nicht nur als zusätzliche Ausschmückung im Hintergrund des Gemäldes. Die Architekturmalerei findet ihre Wurzel bereits in der antiken Kunst, wogegen es sich dort um Wandmalerei handelte. Die Epoche der Renaissance ließ die Baukunst weiter in den Vordergrund geraten und so entstand eine Bewegung, in der Künstler Ihr Augenmaß vermehrt auf die baulichen Werke warfen. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Kunst der Architektur zum ersten Mal als eigene Kunstform, vorab waren bauliche Objekte nur als Ergänzung eines Gemäldes angesehen. Heutzutage bilden bauliche Objekte noch immer ein beliebtes Motiv für Künstler, welche durch verschiedene Formen wie durch die abstrakte Malerei oder auch die Fotografie ausgedrückt werden können.

Die Epochen der Architektur

Die Kunst der Architektonik durchlief mehrere Epochen, wobei eine detaillierte Einteilung der Abschnitte im räumlichen und zeitlichen Kontext erfolgen muss.

1. Antike

Die Architektur des Mittelmeerraums, welche auch als Antike bezeichnet wird und sich von etwa 800 v. Chr. bis 600 n. Chr. erstreckt, war geprägt von Gebäuden aus Marmor, Kalkstein und der Tempelarchitektur. Neben dem Tempelbau ergab sich etwa 450 v. Chr. auch der Städtebau, welcher stark an Bedeutung für den privaten Wohnraum gewann. Charakteristisch für diese Epoche ist die sogenannte Säulenarchitektur, welche das gesellschaftliche Leben und die angestrebte Transparenz der öffentlichen Einrichtungen widerspiegelt. Diese fanden sich häufig in Tempeln wieder, welche als Wohnstätten der Götter galten. Die Bildhauerei fand ebenfalls Anklang in der Antike, so schmückten die griechischen Skulpturen, welche größtenteils Götter darstellten, die Räumlichkeiten und Fassaden der antiken Architektur.

2. Mittelalter

Die Zeit des Mittelalters wurde von zwei Architekturstilen besonders beeinflusst: der Romantik und der Gotik. Charakteristische Merkmale der Baukunst dieser Periode lassen sich in beiden Stilen wiederfinden: Rundbögen und ein generelles Hochmaß an Bauschmuck schmückten die Bauten dieser Zeit. Die Epoche der Romantik, welche etwa 950 bis 1250 stattfand, verlief sich anschließend in den Abschnitt der Gotik. Die bis ungefähr 1550 anhaltende Gotik war durch Erkennungsmerkmale, wie hohe Wände mit großen Fenstern, zunehmenden Ornamenten und die Betonung der Vertikalen, geprägt. Durch die Weiterentwicklung der Technik war in den folgenden Jahren auch die Erstellung komplexerer Baulichkeiten möglich, wodurch Bauarten wie Rippengewölbe, Fächergewölbe und Netzgewölbe entstanden.

3. 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert wurde vom Historismus geprägt; hier griffen Künstler und Architekten auf die Stilrichtungen der vergangenen Jahrhunderte zurück – dies wird auch als ein sogenannter Stilpluralismus bezeichnet. Bei den angewandten Baustilen handelte es sich unter anderen um die Neugotik, die Neuromantik, die Neorenaissance oder auch der Neobarock. Durch die Zusammenstellung der Merkmale der vergangenen Epochen entstand eine neue Stilrichtung, ohne dass neue Attribute hinzugefügt wurden.

4. 20. Jahrhundert

Allgemein wird die Kunst der Architektur des 20. Jahrhunderts unter dem Begriff „Moderne“ erfasst. Diese Epoche befasste sich hauptsächlich mit der reinen Funktionalität der Gebäude, wobei es zu Beginn der Epoche noch eine Verbindung von Ästhetik und Funktionalität gab, welche jedoch im Laufe der Zeit schwand und der Fokus auf die reine Funktionalität in den Vordergrund geriet. Architekten dieser Periode fokussierten sich immer mehr auf die Nützlichkeit der Bauwerke. Bauschmuck, wie Stuck oder andere Verzierungen blieben hierbei komplett aus. Generell lässt sich die Moderne mit einem minimalistischen Gesamtbild und moderner Sachlichkeit beschreiben.

5. Die aktuelle Baukunst

Klassisch für die gegenwärtige Kunst der Architektur sind die minimalistischen, schlichten und verzierungslosen Attribute. Wie auch im 20. Jahrhundert steht die Funktionalität der Gebäude mehr im Vordergrund, wobei vermehrt auf qualitative und nachhaltige Materialien zurückgegriffen wird. Die Neubauten werden häufig an das vorhandene Stadtbild angepasst, indem hin und wieder Gestaltungselemente aus vergangenen Epochen adaptiert werden.

Berühmte Architekten, dessen Werke unsere Welt geprägt haben

Einige Bauwerke dieser Welt sind durch ihre Einzigartigkeit berühmt geworden und spielen mittlerweile sowohl für die Kultur, als auch für die Wirtschaft eines Landes eine enorme Rolle. Viele Touristen besuchen Orte auf der ganzen Welt, um berühmte Wahrzeichen einmal gesehen zu haben.

1. Antoni Gaudí

Gaudi war ein katalanisch-spanischer Architekt, welcher als der bedeutendste Vertreter der Modernisme gilt. Sein wohl berühmtestes Werk ist die noch immer nicht vollendete Sagrada Familia in Barcelona, eine römisch-katholische Basilika. Der Bau des Gebäudes begann im Jahre 1882 und sollte angeblich zum 100. Todestag des Architekten fertiggestellt sein, dieses Datum wurde jedoch bereits widerrufen, da die Bauarbeiten aufgrund der Coronapandemie unterbrochen werden mussten. Die Bauarbeiten der Basilika sind noch immer nicht abgeschlossen, aufgrund der Komplexität des Bauwerkes, sowie verschiedenen historischen Ereignissen wie dem spanischen Bürgerkrieg.

2. Friedensreich Hundertwasser

Der Künstler Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt war ein österreichischer Maler und Architekt, welcher von 1928 bis 2000 lebte. Bekannt wurde er durch seine Abneigung gegen gerade Linien, welche man nicht nur in seinen Gemälden, sondern auch in seinen Bauwerken wieder erkennen kann. Sein berühmtestes Bauwerk ist das sogenannte Hundertwasser Haus in Wien. Durch seine vielen, schrillen Farben und ungleichen Böden und Fenstern, erlangte das Haus schnell Aufmerksamkeit und ist noch heute ein Anhaltspunkt für Touristen aus aller Welt.

3. Walter Gropius

Walter Gropius war ein deutscher Architekt und Gründer des Bauhauses, welcher von 1883 bis 1969 lebte. Das Bauhaus war eine deutsche Kunstschule, die Leben, Handwerk und Kunst in einem Gebäude vereinen sollte. Nach dem Wahlsieg der Nationalsozialisten in Dessau 1932 konnte sich das Bauhaus nicht weiter erhalten und löste sich in den folgenden Monaten von alleine auf.

4. Alexandre Gustave Eiffel

Alexandre Gustave Eiffel lebte von 1832 bis 1923 in Frankreich und wie sein Name es bereits verraten mag, handelt es sich bei ihm um den Erschaffer des einzigartigen Eiffelturms in Paris, Frankreich. Der Eiffelturm ist ein 324 Meter hoher Eisenturm, welcher von 1887 bis 1889 erbaut wurde und noch heute als eines der meistbesuchten und berühmtesten Wahrzeichen der Welt bekannt ist.

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