// Fernsehsessel, 1997

Fernsehsessel, 1997
// von Franz Heuing
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// Artikelbeschreibung

Wichtig für die Zukunft ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Medien. Aus heutiger Sicht war die Skulptur weiter in der Sorge um die Auswirkungen als man sich das heute vorstellen kann. Es ist eine lebensgroße Figur in Alterskleidung der zeit in der sie entstanden ist. Die Figur sitzt in einem Sessel, der mit Gips und Latexfarbe verkleidet ist. Die beiden Fernseher, die als Kopf dienen, könnten über einen Videorecorder in Betrieb gesetzt werden. Der normale Fernsehempfang ist nicht mehr möglich. Die Figur wurde 2011 u.a. im der Deutschen Botschaft in New York, gegenüber dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen, in Berlin und Florenz ausgestellt.

// Information zum Anbieter (Künstler(-in)/Galerie)

Eine meiner Zielsetzungen bei der Kunst ist, dass ich Unikate fertigen, die es in ähnlicherweise nicht oder nur weit entfernt gibt. Ich möchte Werke schaffen, die man auch anfassen darf. Sie sollen zur diskussion anregen und nicht einfach an der Wand als Deko hängen. Jeder Betrachter soll sich mit dem Bild streiten oder sich auch an ihm reiben. Die Spannung soll permanent bestehen und den Prozeß des Betrachtens nachhaltig fördern.

Ich habe bisher Ausstellungen in folgenden Städten gehabt:

Köln,

Leipzig

Düsseldorf

Steinfurt

Aachen

Berlin

New York

Essen

Bornheim

Ein Artikel zu meinen Arbeiten von Prof. Michael Erlhoff

Zweifellosgab es bei Heraklit noch keine Tapeten. Hätte er sie aber gehabt: Was hätte er wohl dafür als Motive ausgesucht? Wohlmöglich die Imitation einer Höhle oder endlose und gleichfarbige Reproduktionen von Linien und deren Unterbrechungen; oder er hätte Kämpfende im Morgengrauen ausgesucht oder gar das Bild eines weinenden Philosophen am Hals eines sterbenden Gauls.

Wir alle wissen ja: Eine der drängenden Fragen an die Kunst ist allemal die, ob sie dramatische Strukturen liefert, die über sich hinaus weisen oder bloß immer wieder zu ihr selbst zurückführen. -

A Lady Vanishes, und allein eine Person weiss. dass die Dame dagewesen war und noch immer da sein sollte. Der Rest schildert lediglich den Prozeß, mit Hilfe einiger Meta-Strukturen (Bewunderung, Vertrauen, Liebe) erst eine Person auf die eigene Seite zu ziehen und dann dafür zu sorgen, daß die empirischen Gegebenheiten den Rest der Gesellschaft allmählich davon überzeugen, den Fakten zu glauben. Wenn diese Fakten dann endlich offensichtlich geworden sind, weiß allerdings niemand mehr, ob sie real sind.

Irgendwie beschreibt dies ganz gut den dialektischen Prozeß jeglichen Versuchs, die Arbeiten von Franz Heuing zu verstehen. Zuerst nämlich wirken sie plausibel, da sie so viele Konfigurationen anbieten, dann wird man in das endlose Nichts geführt und landet endlich bei sich selbst in der Konfrontion mit Kunst und in der Not produktiver Rezeption. Denn diese Arbeiten verdeutlichen erneut und in eigensinniger Form, daß ja nicht Kunst an sich, daß vielmehr diejenigen, die sie betrachten, sich bewegen und arbeiten.

Prof. Michael Erlhoff, 2000, Köln
 

// Modernart-heuing-com

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//Artikelnummer: 09944

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Angebot endet am 23.02.2020 um 21:46Uhr

// Artikel-Spezifikationen

// Maße

140cm x 80cm x 100cm

// Techniken

· Skulpturen & Plastiken

// Stile

· Andere

// Materialien

· Pappe · Gips · Andere

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